Immobilien-PR: Warum CEOs twittern sollten

Die Bedeutung von Social Media als Kommunikationskanal ist in den vergangenen Jahren immer stärker gewachsen. Während Unternehmen und CEOs in vielen Branchen das immense Potential bereits seit langem erkannt haben, spielt sie in der Immobilien-PR bislang eine untergeordnete Rolle.

Social Media als Chance für konservative Branchen

Während vor allem konservativere Vertreter der älteren Generationen sich der Nutzung sozialer Medien gegenüber häufig sehr skeptisch zeigen, bietet die sinnvolle Nutzung dieser Kanäle eine große Chance, dem eigenen Unternehmen ein Gesicht zu verleihen. Vor allem für jüngere Käufer und Interessierte ist es wichtig zu wissen, wer eigentlich hinter dem Unternehmen steht, wer es führt und welche Themen diese Persönlichkeit bewegen. Gerade für Makler, Architekten und Projektentwickler erweist es sich als sinnvoll, sich mit einer starken Personal Brand hervorzuheben.

Nur wenige CEOs in Deutschland in den sozialen Medien vertreten

In Deutschland haben sich bislang nur relativ wenige CEOs getraut, sich mit einem eigenen Auftritt in den sozialen Netzwerken zu positionieren. Der prominenteste Vertreter hierbei ist sicherlich Siemens-Chef Joe Kaeser. Er äußert sich regelmäßig sehr politisch und sorgt dadurch für Kontroverse. Genau diese Kontroverse wird von vielen Unternehmen gescheut. Man kann nämlich nie vollständig vorhersehen, welche Bilder unbeabsichtigt einen „Shitstorm“ auslösen können und Unternehmen in Erklärungsnot bringen.

Ein deutscher Unternehmer, der sich dem entgegenstellt und sich mit einer eigenen Social Media-Präsenz in die Öffentlichkeit gewagt hat, ist der Immobilien-Unternehmer Jakob Mähren. Ausgerechnet jemand, der in der sehr konservativen Immobilienbranche unterwegs ist, setzt auf Instagram, um sein Unternehmen menschlicher zu machen.

Dort setzt er nicht auf Kontroverse, sondern auf Bilder aus dem Businessalltag und einigen privaten Einblicken. Wer Jakob Mähren auf diesen Bildern sieht, vergisst schnell das so oft vorherrschende Vorurteil eines unterkühlten Immobilienunternehmers. Er zeigt sich als sympathischer, erfolgreicher Mann, der eine menschliche Seite hat. Alle Fotos sind professionelle von einem Fotografen eingefangene Bilder. Ein gelungenes Beispiel von starker, nicht aufgesetzt wirkender Immobilien-PR.

Immobilien-PR sorgt für Umsatzsteigerung

Dass soziale Netzwerke deutlich mehr Wahrnehmung verschaffen als klassisches Marketing und den direkten Kontakt mit Geschäftspartnern ermöglichen, ist vielen Chefs nicht bewusst. Sie schüchtert das hohe Potential eines Shitstorms und die Möglichkeit des direkten und ungefilterten Feedbacks häufig ein. Gute Immobilien-PR kann die Umsätze steigern und im Gegensatz zum Hochglanzprospekt lassen sich PR-Kampagnen, die in den sozialen Medien ablaufen, viel besser und flexibler auf die Zielgruppe ausrichten. Auch die angebotenen Immobilien und Dienstleistungen etwa können zum Beispiel durch Videos viel besser in Szene gesetzt werden. Weiß ein interessierter Käufer darüber hinaus auch noch, mit wem er es zu tun hat, stehen die Chancen gut, dass er sich für dieses Unternehmen entscheidet und nicht für den vermeintlich klassischen Bewerber, der sich aus der Öffentlichkeit heraushält.

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